Autor / Bildrechte: Julia Koll
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Kaum hat das Jahr begonnen, schon treiben wir uns wieder im Gelände rum. Das DAV Jugend-Jahr begann mit einem Klettertreffen der Jugendleiter und zukünftigen Jugendleiter in der Kletterhalle in Köln- Chorweiler. Am 11.Januar zogen wir uns im „Canyon“ die Finger lang, kletterten Modell für die Kamera und planten bei einem kühlen Kölsch die Aktivitäten des kommenden Jahres.
Eine Woche später fand dann das Neujahrstreffen der Jugend im DAV-Treff in Gummersbach statt. Im strömenden Regen balancierten wir über die, flugs im Wald gespannte Slackline, vergnügten uns mit wilden Spielen ( die Evolution von der Amöbe über den Dinosaurier bis zum Menschen, oder auch den Aufstand der Küchengeräte) , stärkten uns mit Schokoladenfondue und malten uns zum Schluss eine Fahne, die hoffentlich bei den nächsten Schandtaten dabei sein wird.
Im Februar sollte dann unser Schneewochenende in der Eifel stattfinden.. Am 22.2. ging es los zum Nassenhof nach Mützenich an der Belgischen Grenze. Der ehemalige Bauernhof ist heute Gaststätte und Selbstversorgerhaus. Vorteilhaft, da man abends noch ein Bierchen trinken kann, aber als Unterkunft doch etwas gewöhnungsbedürftig. Wenn man sich allerdings mit den quietschenden, durchgelegenen, uralten Metallbetten und dem Schimmel in der Dusche arrangiert hat ( man setzt einfach die Brille in der Dusche ab, nicht Meggie?), die Kinder ständig zum Ofenstochern anfeuert und dann auch noch die Kochplatte rausgefunden hat, die funktioniert, ist es eigentlich ganz gemütlich. Auf jeden Fall ist die Lage perfekt, denn man ist in Nullkommanix im Hohen Venn, und da wollten wir ja vor allem hin. Auch wenn das mit dem Schnee nicht so ganz geklappt hat, hatten wir ein wunderschönes Wochenende! Die 10 Kinder und 5 Erwachsenen waren jedenfalls begeistert von Landschaft, Wanderungen, Geländespielen, Moor und Matschlöchern, Vennkreuzen und Fackellauf. Wir fanden viele spannende Orte im Venn z.B. Kaiser-Karls-Bettstatt, Wege auf Stegen und einsame Moorlichtungen, wo wir uns in der Sonne im hohen, trockenen Gras räkeln konnten. O-Ton eines jugendlichen Teilnehmers zu Hause: „Mama, das war Abenteuer pur!“


