Ein Klettertag am Meisterstein 2011 |
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Nur gebohrt aber (noch) nicht geklettert
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Nun sind schon wieder 4 Jahre ins Land gegangen, nachdem wir die großen Arbeitsaktionen am Meisterstein durchgeführt hatten und viele interessante Routen eingerichtet haben. Nun liegt‘s vielleicht am Älterwerden oder auch an anderen Umständen, ich bin aber einfach noch nicht dazu gekommen, die neuen Routen im harten Diabasgestein hoch über Siedlinghausen zu klettern. Doch bei einer Kletterfahrt nach Busche regte Wolle an, doch auch mal die Routen über dem Bergsee zu klettern. So beschließen wir den nächsten Sonntag für einen Klettertag am Meisterstein zu nutzen. Der Sonntag kommt und nach gut einer Stunde Fahrt von Wenden erreichen Heike, Sara, Michael und ich den Meisterstein. Anja, Wolle und Dominik stossen aus Siegen dazu. |
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Im Vordergrund der Sporn, hinten der Tunneleingang |
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Etwas umständlich gelangen wir über den Klettersteig, der direkt neben dem Sporn beginnt, und dann abseilend in den großen Kessel des stillgelegten Steinbruchs. Ein zugegeben etwas unüblicher Zustieg für ein Klettergebiet im Sauerland, aber der Erlebniswert, mit schwerem Kletterrucksack den Steig über dem oberen Tunnelausgang querend zu begehen um dann gut 30 abzuseilen, ist nicht als gering zu bezeichnen. Wohlbehalten kommen aber alle am Fuße der Schwarzen Wand an und sogleich werden die Klettermöglichkeiten inspiziert und die einzelnen Seilschaften verteilen sich auf die Routen. |
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Michael hat den "Tunnelblick" |
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Ganz gleich ob Wittgensteiner Weg, Henks Lende Düre oder Baywatch, alle Routen sind super interessant. Herrlich griffiger und rauer Fels und gut mit Bohrhaken abgesichert. Während bei den Touren im Bereich des Tunnels bis zum Mescheder Weg technische Probleme zu lösen sind, herrschen bei den Touren Baywatch und Kristallsucher athletische Züge in alpin angehauchtem Ambiente vor. Aber Gruselkabinett, wie einige zu diesem Sektor sagen, ist ähnlich despektierlich wie die Bundsandsteinfelsen im Eifeler Rurtal senkrechter Kartoffelacker zu nennen. Trotzdem verursachen die vereinzelten lockeren Schuppen vor allem im Kritallsucher doch ein leicht flaues Gefühl im Magen. Aber alles geht gut, mit ein bisschen Gefühl für lockere Griffe lässt sich auch der Kristallsucher sicher klettern. |
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Nach fünf Stunden intensiver Kletterei sind die Fingerkuppen durch und wir beschließen, die Klettererei für heute zu beenden. Den Rückweg treten wir dann, wieder mit den schweren Kletterrucksäcken bepackt, über den Klettersteig an, der im rechten Teil der Schwarzen Wand beginnt und uns bis zum Sporn zurück führt. Für heute verlassen wir den Meisterstein, doch nicht ohne das Versprechen für einen weiteren Besuch zurück zu lassen. |
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