
König Ortler
König Ortler seit Jahrhunderten zieht der höchste Berg Südtirols Bewohner und Bergsteiger in seinen Bann. Schon der Beiname des 3905 Meter hohen, versteinert
Bergsteigen – unterwegs im alpinen Gelände
Bergwandern und Bergsteigen gehören für uns selbstverständlich zusammen.
Beides sind Wege, die Berge aktiv und bewusst zu erleben – nicht als Konkurrenz, sondern als unterschiedliche Formen des Unterwegsseins.
Während sich das Bergwandern überwiegend auf markierten Wegen bewegt und vor allem Trittsicherheit, Ausdauer und Orientierung verlangt, beginnt das Bergsteigen dort, wo die Wege enden: im weglosen Gelände, an ausgesetzten Graten, in blockigem Fels oder in steilen Flanken, wo die Hände mithelfen und Sicherung notwendig wird.
Die Übergänge sind fließend und überschneiden sich im anspruchsvollen Alpinwandern – etwa im T6-Bereich der Skala des Deutscher Alpenverein. Spätestens wenn Seil, Gurt oder Steigeisen zum Einsatz kommen, sprechen wir vom Bergsteigen.
Gerade diese selbstständige Bewegung im alpinen Raum macht die besondere Faszination aus: das konzentrierte Steigen über einen Grat, die Ruhe am frühen Morgen, das gemeinsame Unterwegssein in der Seilschaft und das gute Gefühl, einen Gipfel aus eigener Kraft erreicht zu haben. Gleichzeitig wachsen mit dem Anspruch auch Verantwortung und Risiko. Absturzgefahr, Steinschlag, Wetterumschwünge, Orientierung oder – im Hochgebirge – Gletscher und Spalten erfordern Erfahrung, umsichtiges Handeln und eine solide Ausbildung.
Bergsteigen umfasst dabei viele Facetten. Anspruchsvolle alpine Steige im T4–T6-Bereich, etwa am Nebelhorn, am Hochvogel oder auf den Triglav, führen bereits durch blockiges, teils wegloses und ausgesetztes Gelände. Darüber hinaus beginnt das einfache Bergsteigen im felsigen Gelände der mittleren Höhenlagen bis etwa 3000 Meter, zum Beispiel am Ifinger, am Plattkofel oder – je nach Route – auch an der Zugspitze, wo Trittsicherheit, leichte Kletterei und situativ Sicherung gefragt sind.
Im hochalpinen Gelände kommen Firn, Eis und Gletscher hinzu. Klassische Hochtouren auf Gipfel wie das Breithorn, das Allalinhorn oder der Großglockner über den Normalweg führen über Gletscher und erfordern das Gehen in der Seilschaft sowie Kenntnisse im Umgang mit Steigeisen und Pickel. Eine anspruchsvollere Zwischenstufe bilden kombinierte Grate wie der Stüdlgrat, der Felskletterei mit Gletscherpassagen verbindet und bereits deutlich mehr Erfahrung, sicheres Seilhandling und gute Kondition verlangt. Anspruchsvolle Westalpenklassiker wie das Matterhorn oder der Eiger stellen schließlich hohe Anforderungen an Technik, Tempo und alpine Routine.
Bei Interesse oder weiteren Fragen sind wir für dich da – am besten für den ersten Kontakt per Mail an die Geschäftsstelle.

König Ortler seit Jahrhunderten zieht der höchste Berg Südtirols Bewohner und Bergsteiger in seinen Bann. Schon der Beiname des 3905 Meter hohen, versteinert