Wüste der Alpen – Lebendiges Totes Gebirge - BW-2026-01

23.06.2026
Spital am Pyhrn
Manfred Blanke

Kondition

Technik

Kategorie

Bergwandern

Beschreibung

Einleitung

Das Tote Gebirge erstreckt sich von der Eisenwurzen bis in das Salzkammergut. Es gilt mit seiner Fläche von über 1100 Quadratkilometern als das größte hochalpine Karstplateau Mitteleuropas und macht daher seinem ihm zuweilen zugeschriebenen Beinamen "Wüste der Alpen" alle Ehre.

Die größte Hochkarstfläche Mitteleuropas

Zahlreiche Karrenfelder, Seen, Dolinen und Höhlen durchziehen das Gebiet welches im niedrigeren Westteil noch teilweise bepflanzte Landschaften aufweist, nach Osten zu immer kahler und wasserärmer wird. Dennoch ist das Gebiet für seine Kalkflora und für die großen Bestände an Schwarz- und Rotwild bekannt. Der Nationalpark Kalkalpen ist das größte Wald-Schutzgebiet Österreichs und bietet somit einer Vielfalt von gefährdeten Tieren und Pflanzen geschützte Lebensräume und Rückzugsgebiete. Wald, Wasser, Berge und Almen prägen die Landschaft.

Wanderwoche: Übersicht

Wanderwoche durch das Tote Gebirge: Übersicht, Etappen und Highlights

Überblickstabelle der Etappen

  • 1 – Heimatort / – Anreise – – – Hotel in Spital am Pyhrn

  • 2 – Wörschach / Hochmölbinghütte

  • 3 – Hochmölbinghütte / Linzer Haus

  • 4 – Linzer Haus / Priel-Schutzhaus

  • 5 – Priel-Schutzhaus / Püringer Hütte

  • 6 – Püringer Hütte / Albert Appel Haus

  • 7 – Albert Appel Haus / Ischler Hütte

  • 8 – Ischler Hütte / Rettenbachalm / Bad Ischl – Zugfahrt nach Wörschach – Wetterfahrt nach Sankt Martin

  • 9 – Heimfahrt

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Etappen

1. Tag: Anreise und Einstimmung

  • Route: Eigenständige Anreise nach Spital am Pyhrn (Fahrgemeinschaften möglich). Treffpunkt im gemütlichen Hotel.

  • Unterkunft: Hotel in einem ehemaligen Kloster Gelände, gemeinsames Abendessen und Besprechung letzter Details.

  • Besonderheiten: Gelegenheit zum Kennenlernen und Vorfreude auf die bevorstehende Wanderwoche.

2. Tag: Wörschach – Hochmölbinghütte

  • Route: Vom Hotel nach Wörschach, Aufstieg durch die eindrucksvolle Wörschachklamm (Treppen, Wasserfälle), weiter durch Wiesen und Wälder zur Hochmölbinghütte auf 1684 m.

  • Schwierigkeit: 1300 hm Aufstieg, 260 hm Abstieg, 13 km, Gehzeit ca. 6,5 Std., Klamm T3/sonst T2

  • Unterkunft: Hochmölbinghütte (urige Berghütte, idealer Startpunkt ins Hochplateau)

  • Besonderheiten: Spektakulärer Einstieg in das Tote Gebirge, atemberaubende Ausblicke und die Kraft des Wassers erleben.

3. Tag: Hochmölbinghütte – Linzer Haus

  • Route: Durch einen der größten Zirbenwälder Europas, begleitet von steilen Felswänden, entspannter Übergang zum Linzer Haus (1371 m) im Skigebiet.

  • Schwierigkeit: 340 hm Aufstieg, 660 hm Abstieg, 14 km, Gehzeit ca. 4,5 Std., durchwegs T2

  • Unterkunft: Linzer Haus (komfortabel, mitten in der alpinen Landschaft)

  • Besonderheiten: Kontrastreiche Landschaft, Ruhe und uralte Bäume – ein Tag zum Genießen.

4. Tag: Linzer Haus – Priel-Schutzhaus

  • Route: Über die Dümler Hütte (1485 m, Pause möglich), Abstieg zum malerischen Gleinkersee (806 m), Transfer per Taxi zum nächsten Aufstiegspunkt, steiler Aufstieg zum Priel-Schutzhaus (1422 m) mit grandioser Aussicht.

  • Schwierigkeit: 1120 hm Aufstieg, 880 hm Abstieg, 14 km, Gehzeit ca. 6 Std., T2

  • Unterkunft: Priel-Schutzhaus (ausgesprochen aussichtsreich)

  • Besonderheiten: Badestopp am See möglich, eindrucksvolles Panorama, Taxi-Transfer als logistisches Highlight.

5. Tag: Priel-Schutzhaus – Püringer Hütte

  • Route: Über spektakuläre Felslandschaften zur Püringer Hütte (1638 m). Durch die Klienser Scharte (ca. 1800 m) mit Blick auf Hoher Priel und Spitzmauer; Möglichkeit, Überreste einer WWII-Maschine zu entdecken.

  • Schwierigkeit: 820 hm Aufstieg, 600 hm Abstieg, 10,5 km, Gehzeit ca. 5,5 Std., T2

  • Unterkunft: Püringer Hütte

  • Besonderheiten: Einzigartige Felskulissen und Spuren der Geschichte, ein Tag für Abenteurer*innen!

6. Tag: Püringer Hütte – Albert Appel Haus

  • Route: Gemütliche Etappe, abwechslungsreiche Landschaft, auf Wunsch Abstecher zum Gipfel „Redener Stein“ (1902 m, +120 hm, T3).

  • Schwierigkeit: 460 hm Aufstieg und Abstieg, 10,3 km, Gehzeit ca. 4 Std.

  • Unterkunft: Albert Appel Haus (1638 m)

  • Besonderheiten: Viel Zeit zum Innehalten, Panoramablicke und Flora genießen.

7. Tag: Albert Appel Haus – Ischler Hütte

  • Route: Anspruchsvolle Etappe zur Ischler Hütte (1368 m), über den aussichtsreichen Schönberg-Gipfel (2093 m, T3).

  • Schwierigkeit: 860 hm Aufstieg, 1120 hm Abstieg, 14 km, Gehzeit ca. 7 Std., bis auf eine Stelle T2

  • Unterkunft: Ischler Hütte

  • Besonderheiten: „Krönung“ der Wanderwoche, unvergessliche Ausblicke und Glücksmomente auf dem Gipfel.

8. Tag: Ischler Hütte – Bad Ischl – Heimfahrt

  • Route: Gemütlicher Abstieg über Forststraße zur Rettenbachalm (629 m), Einkehr und Abholung durch den Taxibus. Transfer nach Bad Ischl, Stadtbummel, Zugfahrt zurück nach Wörschach, Weiterfahrt nach Sankt Martin (Bademöglichkeit)

  • Schwierigkeit: 70 hm Aufstieg, 810 hm Abstieg, 5,7 km, Gehzeit ca. 2 Std., T2

  • Unterkunft:

  • Besonderheiten: Gelassenes Ausklingen, Zeit für Eis und Erinnerungen, perfekte Abrundung einer erlebnisreichen Woche.

9. Tag: Heimreise

  • Route: Individuelle Heimfahrt nach ausgiebigem Frühstück und Abschied.

  • Besonderheiten: Gelegenheit, neue Freundschaften und gemeinsame Erlebnisse zu feiern – und schon Pläne für die nächste Tour zu schmieden.

Organisatorische Hinweise

  • Kursnummer: BW 01 2026

  • Zeitraum: 23.06. – 30.06.2026

  • Anfahrt: individuell (Fahrgemeinschaften werden angestrebt)

  • Teilnehmerzahl: mindestens 5, höchstens 9

  • Kurskosten: 230,- € (inkl. 15 € Klimabeitrag)

  • Übernachtung/HP: 640,- ca. plus Kosten Getränke, etc., Taxi, Zugfahrt

  • Anreiseort: Spital am Pyhrn

  • Tourenleiter: Manfred Blanke, [email protected], 02261 920 524

  • Teilnahmebedingungen: Es gelten die Bedingungen der Sektion Gummersbach

  • Hinweis: Sollte es zu Änderungen bei Kosten oder Treffpunkt kommen, werden diese rechtzeitig bekannt gegeben.

Persönliche Highlights

  • Der Sonnenaufgang von der Priel Schutzhaus aus – mit weitem Blick über das Gipfel und Täler.

  • Landschaften – faszinierend, abwechslungsreich, spannend

  • Panoramagipfel Schönberg: Der Wind, die Freiheit, das Gefühl, über dem Toten Gebirge zu stehen.

  • Gemütliche Abende in den Hütten bei regionalen Spezialitäten und lebhaften Gesprächen.

Die Wanderwoche im Toten Gebirge ist ein besonderes Erlebnis für alle, die Natur, Bewegung und Gemeinschaft lieben. Die abwechslungsreichen Etappen, die spektakulären Landschaften und die positive Gruppendynamik machen diese Tour zu einem unvergesslichen Abenteuer!