Wüste der Alpen – Lebendiges Totes Gebirge - BW-2026-01
Kondition
Technik
Kategorie
Bergwandern
Beschreibung
Einleitung
Das Tote Gebirge erstreckt sich von der Eisenwurzen bis in das Salzkammergut. Es gilt mit seiner Fläche von über 1100 Quadratkilometern als das größte hochalpine Karstplateau Mitteleuropas und macht daher seinem ihm zuweilen zugeschriebenen Beinamen "Wüste der Alpen" alle Ehre.
Die größte Hochkarstfläche Mitteleuropas
Zahlreiche Karrenfelder, Seen, Dolinen und Höhlen durchziehen das Gebiet welches im niedrigeren Westteil noch teilweise bepflanzte Landschaften aufweist, nach Osten zu immer kahler und wasserärmer wird. Dennoch ist das Gebiet für seine Kalkflora und für die großen Bestände an Schwarz- und Rotwild bekannt. Der Nationalpark Kalkalpen ist das größte Wald-Schutzgebiet Österreichs und bietet somit einer Vielfalt von gefährdeten Tieren und Pflanzen geschützte Lebensräume und Rückzugsgebiete. Wald, Wasser, Berge und Almen prägen die Landschaft.
Wanderwoche: Übersicht
Wanderwoche durch das Tote Gebirge: Übersicht, Etappen und Highlights
Überblickstabelle der Etappen
1 – Heimatort / – Anreise – – – Hotel in Spital am Pyhrn
2 – Wörschach / Hochmölbinghütte
3 – Hochmölbinghütte / Linzer Haus
4 – Linzer Haus / Priel-Schutzhaus
5 – Priel-Schutzhaus / Püringer Hütte
6 – Püringer Hütte / Albert Appel Haus
7 – Albert Appel Haus / Ischler Hütte
8 – Ischler Hütte / Rettenbachalm / Bad Ischl – Zugfahrt nach Wörschach – Wetterfahrt nach Sankt Martin
9 – Heimfahrt

Etappen
1. Tag: Anreise und Einstimmung
Route: Eigenständige Anreise nach Spital am Pyhrn (Fahrgemeinschaften möglich). Treffpunkt im gemütlichen Hotel.
Unterkunft: Hotel in einem ehemaligen Kloster Gelände, gemeinsames Abendessen und Besprechung letzter Details.
Besonderheiten: Gelegenheit zum Kennenlernen und Vorfreude auf die bevorstehende Wanderwoche.
2. Tag: Wörschach – Hochmölbinghütte
Route: Vom Hotel nach Wörschach, Aufstieg durch die eindrucksvolle Wörschachklamm (Treppen, Wasserfälle), weiter durch Wiesen und Wälder zur Hochmölbinghütte auf 1684 m.
Schwierigkeit: 1300 hm Aufstieg, 260 hm Abstieg, 13 km, Gehzeit ca. 6,5 Std., Klamm T3/sonst T2
Unterkunft: Hochmölbinghütte (urige Berghütte, idealer Startpunkt ins Hochplateau)
Besonderheiten: Spektakulärer Einstieg in das Tote Gebirge, atemberaubende Ausblicke und die Kraft des Wassers erleben.
3. Tag: Hochmölbinghütte – Linzer Haus
Route: Durch einen der größten Zirbenwälder Europas, begleitet von steilen Felswänden, entspannter Übergang zum Linzer Haus (1371 m) im Skigebiet.
Schwierigkeit: 340 hm Aufstieg, 660 hm Abstieg, 14 km, Gehzeit ca. 4,5 Std., durchwegs T2
Unterkunft: Linzer Haus (komfortabel, mitten in der alpinen Landschaft)
Besonderheiten: Kontrastreiche Landschaft, Ruhe und uralte Bäume – ein Tag zum Genießen.
4. Tag: Linzer Haus – Priel-Schutzhaus
Route: Über die Dümler Hütte (1485 m, Pause möglich), Abstieg zum malerischen Gleinkersee (806 m), Transfer per Taxi zum nächsten Aufstiegspunkt, steiler Aufstieg zum Priel-Schutzhaus (1422 m) mit grandioser Aussicht.
Schwierigkeit: 1120 hm Aufstieg, 880 hm Abstieg, 14 km, Gehzeit ca. 6 Std., T2
Unterkunft: Priel-Schutzhaus (ausgesprochen aussichtsreich)
Besonderheiten: Badestopp am See möglich, eindrucksvolles Panorama, Taxi-Transfer als logistisches Highlight.
5. Tag: Priel-Schutzhaus – Püringer Hütte
Route: Über spektakuläre Felslandschaften zur Püringer Hütte (1638 m). Durch die Klienser Scharte (ca. 1800 m) mit Blick auf Hoher Priel und Spitzmauer; Möglichkeit, Überreste einer WWII-Maschine zu entdecken.
Schwierigkeit: 820 hm Aufstieg, 600 hm Abstieg, 10,5 km, Gehzeit ca. 5,5 Std., T2
Unterkunft: Püringer Hütte
Besonderheiten: Einzigartige Felskulissen und Spuren der Geschichte, ein Tag für Abenteurer*innen!
6. Tag: Püringer Hütte – Albert Appel Haus
Route: Gemütliche Etappe, abwechslungsreiche Landschaft, auf Wunsch Abstecher zum Gipfel „Redener Stein“ (1902 m, +120 hm, T3).
Schwierigkeit: 460 hm Aufstieg und Abstieg, 10,3 km, Gehzeit ca. 4 Std.
Unterkunft: Albert Appel Haus (1638 m)
Besonderheiten: Viel Zeit zum Innehalten, Panoramablicke und Flora genießen.
7. Tag: Albert Appel Haus – Ischler Hütte
Route: Anspruchsvolle Etappe zur Ischler Hütte (1368 m), über den aussichtsreichen Schönberg-Gipfel (2093 m, T3).
Schwierigkeit: 860 hm Aufstieg, 1120 hm Abstieg, 14 km, Gehzeit ca. 7 Std., bis auf eine Stelle T2
Unterkunft: Ischler Hütte
Besonderheiten: „Krönung“ der Wanderwoche, unvergessliche Ausblicke und Glücksmomente auf dem Gipfel.
8. Tag: Ischler Hütte – Bad Ischl – Heimfahrt
Route: Gemütlicher Abstieg über Forststraße zur Rettenbachalm (629 m), Einkehr und Abholung durch den Taxibus. Transfer nach Bad Ischl, Stadtbummel, Zugfahrt zurück nach Wörschach, Weiterfahrt nach Sankt Martin (Bademöglichkeit)
Schwierigkeit: 70 hm Aufstieg, 810 hm Abstieg, 5,7 km, Gehzeit ca. 2 Std., T2
Unterkunft:
Besonderheiten: Gelassenes Ausklingen, Zeit für Eis und Erinnerungen, perfekte Abrundung einer erlebnisreichen Woche.
9. Tag: Heimreise
Route: Individuelle Heimfahrt nach ausgiebigem Frühstück und Abschied.
Besonderheiten: Gelegenheit, neue Freundschaften und gemeinsame Erlebnisse zu feiern – und schon Pläne für die nächste Tour zu schmieden.
Organisatorische Hinweise
Kursnummer: BW 01 2026
Zeitraum: 23.06. – 30.06.2026
Anfahrt: individuell (Fahrgemeinschaften werden angestrebt)
Teilnehmerzahl: mindestens 5, höchstens 9
Kurskosten: 230,- € (inkl. 15 € Klimabeitrag)
Übernachtung/HP: 640,- ca. plus Kosten Getränke, etc., Taxi, Zugfahrt
Anreiseort: Spital am Pyhrn
Tourenleiter: Manfred Blanke, [email protected], 02261 920 524
Teilnahmebedingungen: Es gelten die Bedingungen der Sektion Gummersbach
Hinweis: Sollte es zu Änderungen bei Kosten oder Treffpunkt kommen, werden diese rechtzeitig bekannt gegeben.
Persönliche Highlights
Der Sonnenaufgang von der Priel Schutzhaus aus – mit weitem Blick über das Gipfel und Täler.
Landschaften – faszinierend, abwechslungsreich, spannend
Panoramagipfel Schönberg: Der Wind, die Freiheit, das Gefühl, über dem Toten Gebirge zu stehen.
Gemütliche Abende in den Hütten bei regionalen Spezialitäten und lebhaften Gesprächen.
Die Wanderwoche im Toten Gebirge ist ein besonderes Erlebnis für alle, die Natur, Bewegung und Gemeinschaft lieben. Die abwechslungsreichen Etappen, die spektakulären Landschaften und die positive Gruppendynamik machen diese Tour zu einem unvergesslichen Abenteuer!
